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Revolution,
Revolution. Zweiwochenschrift. Herausgeber Hans Leybold und Franz Jung (Nr. 5). 1. Jahrgang Nr. 1-5 (alles Erschienene). 5 Hefte.
München, Heinrich F. S. Bachmair 1913. 32,2 x 23,6 cm. Marmorierter Pappband der Zeit mit eingebundenen Originalheften und mit einem Originalholzschnitt von Richard Seewald auf dem Titelblatt des ersten Heftes.
5.000,– €
Erstausgabe. Die prädadaistische Zeitschrift wurde von dem erst Zwanzigjährigen Hans Leybold 1913 in München herausgegeben. Das erste Heft wurde sofort wegen Hugo Balls „Der Henker”, ein blasphemisches, zynisches Gedicht über die Mutter Gottes, beschlagnahmt. Von den späteren Berliner Dadaisten waren Richard Huelsenbeck und Franz Jung bereits Mitarbeiter. Franz Jung war für die fünfte und letzte Nummer der Revolution verantwortlich und war ganz dem Fall Otto Gross gewidmet mit dem Jung eng befreundet war. Sowohl Mühsams Beitrag „Laßt uns chaotisch sein” als auch Hasenclevers Text „Der Kintopp als Erzieher” im vierten Heft der Zeitschrift zeigen bereits inhaltliche Gemeinsamkeiten mit späteren dadaistischen Positionen: den Antiintellektualismus und die Sympathie für populäre, moderne Medien und für Amerika.
Referenz: Bergius, Das Lachen Dadas, Seite 50 ff. — Raabe, Zeitschriften 16.


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