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Arp, Hans
Der Vogel selbdritt. Gedichte.
Berlin, Druck von Otto von Holten 1920. 25,8 x 21 cm. (2) 38 (2) nicht nummerierte Seiten mit 6 ganzseitigen Originalholzschnitten von Hans Arp. Originalpappband mit aufgezogener Goldfolie mit aufgedrucktem Titel auf dem Vorderdeckel.
50.000,– €
Erstausgabe. Dieser erste eigene Gedichtband von Hans Arp wurde von Otto von Holten in 150 nummerierten Exemplaren auf Velin des frühen 19. Jahrhunderts mit Wasserzeichen „Giorgio Adamo Beckh in Norimberga” gedruckt. Unser Exemplar trägt die Nummer 27 und ist von Arp im Druckvermerk mit Bleistift signiert. Nach Angaben im Buch wurden die Holzstöcke der 6 in dem Buch enthaltenen Holzschnitte nach dem Druck zerstört. Der Band enthält außer den 6 ganzseitigen Originalholzschnitten 20 Dadagedichte Hans Arps die alle in konsequenter Kleinschreibung und ohne Interpunktionen gedruckt wurden. Darunter „sankt ziegensack springt aus dem ei” und das legendäre „weh unser guter kaspar ist tot”. Das Werk ist von höchster Seltenheit. So ist es zum Beispiel nicht in dem umfangreichen Katalog des Kunsthauses Zürich „Dada in Zürich” zu finden. Wegen des empfindlichen Einbandes mit seiner aufgeklebten, hauchdünnen Goldfolie tauchen von diesem Werk häufiger nachgebundene Exemplare auf. Hier vorliegend ein Exemplar im originalen Zustand und in schöner Erhaltung. Rarissimum.
Referenz: Wilpert/Gühring 2 – Hagenbach 2 – Arntz. Verzeichnis der graphischen Arbeiten von Hans Arp 78-83 – Centre Pompidou, Dada 1212 mit Abbildungen auf Seite 101 - Katalog Hans Arp zum 100. Geburtstag, 14 mit Abbildungen auf den Seiten 62, 63, 66 und 67 – Döhl. Das literarische Werk Hans Arps 3.


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